Die Patienten

Kinder und Jugendliche

Viele unserer Patienten sind Kinder und Jugendliche. Für eine optimale Behandlung ist es wichtig, dass wir Kieferorthopäden den richtigen Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn festlegen können. Deswegen raten wir zu Erstuntersuchungen bei Kindern etwa mit dem 8.-9. Lebensjahr. Bei extremen Fehlstellungen und funktionellen Einschränkungen führen wir die Erstuntersuchung selbstverständlich auch früher durch.

Herausnehmbare Behandlungen: Sie können manchmal bei sehr ausgeprägten Kieferfehlstellungen als Frühbehandlung sinnvoll sein, auch wenn noch viele Milchzähne vorhanden sind. So z.B. wenn die oberen Schneidezähne sehr weit nach vorne stehen und die Lippen nur sehr schwer geschlossen werden können. Eine Aktivator oder Bionator kann die Lage der Kiefer zueinander normalisieren, den Lippenschluss ermöglichen und vorstehende Schneidezähne vor Verletzungen schützen.
Eine besondere Form der kieferorthopädischen Frühbehandlung stellt der sogenannte Lückenhalter dar. Das ist eine kleine herausnehmbare oder festsitzende Zahnspange, die dann zum Einsatz kommt, wenn ein Milchbackenzahn vorzeitig verloren geht. Der Lückenhalter verhindert, dass der Platz für den bleibenden nachfolgenden Zahn verloren geht.
Herausnehmbare Behandlungen bei Teenagern und Erwachsenen funktionieren nur bei leichteren Zahn- und Kieferfehlstellungen und bei guter Mitarbeit des Patienten.

Zwei-Phasen Behandlungen: Wir beginnen die Behandlung für etwa ein Jahr mit einer herausnehmbaren Zahnspange auch noch bei vorhandenen Milchzähnen zur Normalisierung der Position der Kiefer und der Kaumuskulatur. In der zweiten Phase begradigen wir alle Zähne in Ober- und Unterkiefer dann noch mit einer festen Zahnspange.

rein festsitzende Behandlungen: Im bleibenden Gebiss arbeiten wir in aller Regel sofort mit festsitzenden Zahnspangen. Wir versuchen dann die Position der Kiefer zueinander mit Gummizügen einzustellen. Nur durch feste Zahnspangen ist die Position jedes einzelnen Zahnes beeinflussbar.

 

 

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